WordPress Opt-In Plugin für Webseiten

Viele Veränderungen im Datenschutz machen eine Opt-In Lösung für Webseiten unausweichlich. Wer eine Webseite mit WordPress hat, kann von einer großen Vielfalt von sehr unterschiedlichen kostenpflichtigen und kostenlosen Plugins profitieren.

Wer gar keine Cookies und auch sonst keine Marketing-Maßnahmen einsetzt, kann hier aufhören zu lesen und sich dem nächsten Artikel widmen. Das wird aber die allerwenigsten betreffen und daher lohnt es sich hier weiterzulesen.

Ich habe lange nach einer guten Lösung für meine Affiliate Webseiten gesucht und freue mich sehr über das Ergebnis. Zuerst habe ich es auf meiner kleinen Affiliate Webseite schachspiel-info.de eingefügt.

Hinweis: Ich bin kein Anwalt und bei diesem Thema schildere ich nur meine persönliche Meinung und meinen eigenen Umgang mit meiner Affiliate-Webseite. Dies ist keine Rechtsberatung und wer Rechtsberatung bei diesem Thema braucht, sollte sich an einen Anwalt wenden.

WordPress Webseite ohne Cookies

Auf meinen Affiliate Webseiten nutze ich gar keine Cookies und daher war es auch lange kein Thema für mich. Einfache Webseiten können sehr gut auch ohne Cookies betrieben werden und für viele kann das reichen.

Auf meinen Webseiten setze ich WordPress auch ohne Cookies ein. WordPress ist eine Blogsoftware die auch als Content Management System (CMS) genutzt werden kann und daher wird das System sowohl von Bloggern als auch von Unternehmen oder Organisationen verwendet.

Der Vorteil von WordPress ist die leichte Bedienbarkeit und die hohe Flexibilität. Es gibt eine große Anzahl an Themes und Plugins die für einen kleinen Betrag oder auch kostenlos genutzt werden können. Auch selbst programmierte Themes und Plugins sind möglich. Aus diesen Gründen ist WordPress sehr beliebt und häufig anzutreffen.

Wozu braucht man ein Opt-In für eine Affiliate Website?

Über Affiliate-Links können Produkte oder Dienstleistungen beworben werden und der Betreiber der Webseite kann so eine kleine Provision verdienen. Durch das Einfügen der Affiliate-Links verdient der Webseiten-Betreiber erstmal nichts, aber wenn der Kunde beim Partner etwas kauft kann eine Provision fließen.

Ein Affiliate-Link könnte man somit theoretisch als eine Marketingmaßnahme auffassen und dann könnte man auf Grund der TTDSG ein Opt-In auch schon für den normalen Text-Affiliate-Link fordern, obwohl der auf der eigenen Webseite gar keinen Cookie setzt.

Bei Text-Affiliate-Links werden lediglich Parameter in der URL übertragen und keine Cookies. Das Thema ist schwierig, aber ich habe mich entschieden auch für die normalen Text-Affiliate-Links nach einer Einwilligung zu fragen.

WordPress Plugin als Opt-In Lösung

Ich habe eine sehr gute Lösung gefunden und weil sie für meine Affiliate Projekte sehr gut funktioniert, stelle ich sie hier vor. Ich bekomme von den Entwicklern nichts für die Erwähnung des Plugins und auch sonst ist dies keine Werbung.

Plugin: Real Cookie Banner

Das Plugin ist für WordPress Webseiten in der Pro-Version und auch in der kostenlosen Varinate erhältlich. Man kann die kostenlose Variante direkt im Backend oder bei WordPress.org herunterladen.

Vorteile und Nachteile

Es ist kostenlos! In der kostenlosen Variante sind aber weniger Vorlagen vorhanden. Dafür kann man alles was man braucht, mit etwas Arbeit, auch selbst erstellen.

Das Plugin ist sehr flexibel und macht auch einen sehr seriösen Eindruck.

Die Entwickler sind aus Deutschland.

Das Plugin hat einen integrierten Scanner und dieser findet die meisten Cookies oder Skripte auf der Webseite für die eine Einwilligung gebraucht wird. Das erleichtert die Suche nach Inhalten für die eine Einwilligung geholt werden muss. Man sollte sich aber nicht auf den Scanner verlassen und selbst über die Webseite gucken.

Für welche Webseiten ist das Plugin auch noch geeignet?

Ich habe hier den Einsatz auf meiner Affiliate Webseite beschrieben, aber grundsätzlich kann es auf jeder WordPress Webseite eingesetzt werden.

Auch kleine und mittlere Unternehmen die eine WordPress Webseite haben, können sich dieses Plugin installieren und mit etwas Arbeit auch kostenlos nutzen.

Wenn man sich die Arbeit nicht machen möchte, kann man auch die Vorlagen der Pro-Version nutzen oder jemanden aus dem Plugin-Team beauftragen das Plugin einzurichten.

Fazit

Es ist nicht das erste Plugin, das ich ausprobiert habe und es wird auch nicht das letzte sein. Vielleicht bleibt dieses Plugin ein paar Jahre auf meinen Webseiten, vielleicht wird es auch schon nach ein paar Monaten ausgetauscht.

Jetzt gerade bin ich sehr zufrieden mit dem Plugin und kann es nur weiterempfehlen.

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